Tourtagebuch: Tag 1. Budapest – Velencer See (105 km)

Am Montag, 31. August beginnt dann unsere Radreise. Nachdem die Räder wieder zusammengeschraubt sind, begeben wir uns auf die Suche nach einer Campinggaskartusche, was gar nicht so leicht ist, wenn man kein Ungarisch spricht. Wir hatten uns jedoch zuvor mit Zsófies Hilfe ein paar Tipps eingeholt und beim dritten Laden (speziell für Outdoorartikel) werden wir dann auch fündig und besorgen eine Riesenkartusche, die letztlich in Kombination mit einer Minikartusche auch bis zum Schluss reicht.

Der erste Abschnitt führt an der Donau entlang, allerdings müssen wir noch diverse Erledigungen machen (detailliertes Kartenmaterial z.B. spontan), sodass wir tatsächlich erst gegen 15 Uhr 30 aus der Stadt rollen. Der Donauradwanderweg erweist sich mitunter als hügelige Schotterpiste, sodass wir nicht gut vorankommen und einen Fährmann nach einer Alternative fragen. Über Asphalt müssen wir dann einen Umweg fahren und erreichen gerade so um 19 Uhr die letzte Fähre von Lorev nach Adony und kurz danach wird es auch schon dunkel (Nachsaison…).
Kein guter Start, denn uns stehen noch 25 km über Landstraße bevor. Aus Unachtsamkeit nehmen wir dann eine falsche Abzweigung und müssen auch noch 10 km Umweg fahren.
Reichlich abgestresst von der Fahrt in kompletter Dunkelheit über Land (mit Stirnlampe versteht sich), die vermutlich unter anderen Umständen vielleicht sogar schön gewesen wäre, erreichen wir dann den Velencer See und machen uns auf die Suche nach einem offenen Campingplatz, der gar nicht so leicht zu finden ist, da alles reichlich ausgestorben wirkt.
Gegen 22 Uhr 30 finden wir dann einen mit offenem Törchen, auf dem Caravans stehen. Sonst keine Menschenseele, aber wir lassen uns einfach mal nieder. Tags darauf sind Menschen da und wir holen die Anmeldung nach.

Fazit: direkt Lehrgeld bezahlt
105 km / Rahcozi Ut > Agárd Camping

Sonnenschein und 30° C, es geht los!

Sonnenschein und 30° C, es geht los!


Erste Nacht im Zelt, es war angenehm

Erste Nacht im Zelt, es war angenehm


Die Anstrengungen des Vortags sieht man hier nicht. Zweiter Tag, morgens

Die Anstrengungen des Vortags sieht man hier nicht. Zweiter Tag, morgens


Auftakt unserer Fotoserie: wir fotografieren uns vor diversen Hintergründen

Auftakt unserer Fotoserie: wir fotografieren uns vor diversen Hintergründen


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