Navigation
Im Vorfeld meiner weiteren Planungen überlegte ich, ob nicht die Navigation mittels GPS einfacher wäre, als mit konventionellem Kartenmaterial. Es gibt zwischenzeitlich einige GPS-Geräte, die speziell auf die Bedürfnisse von Radreisenden zugeschnitten sind.
Allerdings sind die Kosten der Anschaffung immer noch sehr hoch und Kartenmaterial zu finden, das sich auf unserer speziellen Route gerade für Radfahrer eignet, schien nach einer ersten Netzrecherche schwierig.
Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, solche Geräte zu leihen, aber aufgrund der Kartenproblematik entschied ich, einfach auf konventionelle Karten zurückzugreifen.
Das Fahren auf der Küstenstraße sollte ja nicht allzu problematisch sein, der Weg bis dahin ab dem Balaton über die Grenze und dann hinauf in das Kalničko gorje scheint mir jedoch anspruchsvoll. Auch die nordwestlichen Ausläufer des Medvednica Gebirges müssen überwunden werden, auf die man vor Zagreb trifft.
Nach Zagreb geht es erst einmal flach weiter, doch ab Karlovak geht’s wieder bergauf. Spätestens in Ogulin trifft man auf das Velika Kapela Gebirge, das stellenweise die 1000er Höhenmeter Grenze überschreitet.
Ob man dieses Gebirge, das Binnenkroatien von Küstenkroatien trennt, gut überwinden und befahren kann, dazu muss ich noch recherchieren.
Jedenfalls will ich mich auf dem Streckenabschnitt ab Zagreb prinzipell an der Bahnlinie orientieren, die auch durch Karlovak, Ogulin und schließlich an die Küste (Rijeka) führt. Auf dieser Bahnlinie verkehrt mit dem “Karlek” ein spezieller Zug für Radfahrer und Wanderer. Sollten uns die Bergfahrten zu anstrengend werden, können wir dann immer noch auf den Zug umsteigen, auch wenn ich eigentlich nicht in Rijeka rauskommen will, das erstens zu weit nordwestlich liegt und zudem scheins nicht sonderlich attraktiv sein soll.
Zudem habe ich mich noch nicht sonderlich intensiv mit Teil I der Reise – Ungarn – befasst. Da Ungarn flach ist und mir mit dem hier genannten Buch spezielle Radwanderliteratur vorliegt, bin ich wohl der Meinung, dass das schon alles klappen werde. Der Maßstab 1:250.000 passt mir jedoch nicht so gut wie bei den Karten zu Kroatien. Aber es gibt ja noch ausreichend Planungszeit.
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