Tourtagebuch: Berlin – Budapest

Den 27. und 28. August verbrachten wir damit, unsere Sachen zusammenzupacken und vor allen Dingen unsere Fahrräder flugzeugfest zu machen. Wir steckten sie in Radkartons und stopften allerhand Dämmaterial mit rein, um Beschädigungen vorzubeugen. Die Flugvorbereitung war aufwändig und wir packten noch die ganze Nacht hindurch, so dass wir am Samstag, 29.08. ohne eine Sekunde Schlaf um 6 Uhr morgens alles zum Taxi runterschleppten. Das brachte uns für 31,- Euro zum Flughafen Schönefeld, wo wir in einen konservenartigen Airbus gesteckt wurden, der ohne richtige Kopfstützen daherkommt. An Schlaf beim Flug also auch nicht zu denken, allenfalls minutenweise. Dementsprechend gerädert erreichten wir Budapest, wo uns sofort eine warme Schwüle mit ca. 31° C erwartete.
Unsere Budapester Freundin Zsófie holte uns netterweise mit ihrem uralten Opel Kadett Kombi ab, in den die beiden Kartons erstaunlicher Weise reinpassten, auch Daphne nahm auf der Ladefläche Platz.
Nachdem alles in die Rahcozi Ut in den sechsten Stock geschleppt war, sahen wir uns noch ein bisschen Budapest an, wobei wir dabei fast überall quasi einschliefen.
Kühl wurde es dann auch plötzlich mit etwas Regen.
Tags darauf Sonnenschein und Stadtbesichtigung mit Zsófie, Biergarten, später in ein historisches Badehaus und ganz zum Schluss auf die Donau auf ein Boot und ein letztes Bier in einer abgefuckten Kneipe. Budapest ist eine tolle Stadt, für die wir natürlich viel zu wenig Zeit hatten. Die gravierenden sozialen Probleme dort stimmen einen jedoch etwas nachdenklich.

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Wir mussten uns mit ganz viel Kaffee und Kuchen dopen, um nicht auf der Stelle einzuschlafen

Wir mussten uns mit ganz viel Kaffee und Kuchen dopen, um nicht auf der Stelle einzuschlafen

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Unser Domizil, Zsófies Zimmer im Erker des Ateliers

Unser Domizil, Zsófies Zimmer im Erker des Ateliers


Sonntag: Lecker Borsodi im Kertem, später dazu Riesenburger

Sonntag: Lecker Borsodi im Kertem, später dazu Riesenburger


Sonntag: drei Stunden im historischen Badehaus

Sonntag: drei Stunden im historischen Badehaus


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